Vitamin D unterstützt die Gewichtsreduzierung

 
Nicht immer reicht es, mehr Kalorien zu verbrennen als aufgenommen werden. Das spezifische Körpergewicht einer Person hängt von vielen Faktoren ab. Sowohl die genetische Disposition, Alter und Geschlecht, Stress oder im Gewebe eingelagerte Schadstoffe, sind mitverantwortlich dafür, wenn das Gewicht sich kaum reduzieren lässt.

 

Die wissenschaftlich logisch nachvollziehbare Formel von „geringe Kalorienzufuhr = Abnahme“ trifft nicht bedingungslos auf jeden Menschen zu. Nicht zuletzt spielen auch Krankheiten und Umweltfaktoren eine entscheidende Rolle für den Erfolg oder Misserfolg einer Gewichtsreduzierung.

 

Vitamin-D-Mangel und Übergewicht

Verschiedene Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen einem Vitamin-D-Defizit und Gewichtsproblemen hin. Normale Vitamin-D-Werte in Kombination mit Sport und einer Diät führten bei Studienteilnehmerinnen zu einem Gewichtsverlust. Bei den

Vitamin D Mangel kann zur G

Vitamin D Mangel kann zur Übergewicht führen

Teilnehmerinnen, deren Vitamin-D-Werte unter dem Grenzwert lagen, konnten keine auf das Gewicht bezogenen positiven Ergebnisse festgestellt werden.

Eine weitere Studie belegt, dass sich weitere günstige Auswirkungen zeigten, wenn neben Vitamin-D auch Kalzium eingenommen wurde. Sowohl die Blutdruck-, Blutzucker- und Insulinwerte als auch die Blutfettwerte zeigten unter der kombinierten Einnahme von Vitamin D und Kalzium verbesserte Werte. Menschen asiatisch-indischer Herkunft scheinen einer weiteren Studie zu Folge bei einem Vitamin-D-Mangel eine erhöhte Anfälligkeit für Adipositas und eine Insulinresistenz zu entwickeln.

Unklar ist aktuell der eindeutige Zusammenhang zwischen dem Vitamin- D-Wert und einer Gewichtsabnahme. Vermutet wird von einigen Wissenschaftlern, dass Vitamin-D-Rezeptoren in der Lage sind, den Fettzellen zu melden, ob Fett verbrannt oder als Reserve gespeichert werden soll. Aber auch im Gehirn sind Rezeptorzellen, die möglicherweise für die Steuerung von Hungergefühl und Stoffwechsel auf Vitamin D angewiesen sind.

Vitamin D scheint darüber hinaus systemische Entzündungen zu reduzieren, die von Übergewicht ausgelöst werden. Nicht nur der Verlust von Körpergewicht ist entscheidend. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel wirkt sich vor allem positiv auf weitere ungünstige Begleiterscheinungen eines zu hohen Gewichtes auf den Körper aus und hilft oxidativen Stress zu verringern.

 

Weitere negative Effekte eines Vitamin-D-Mangels

Nicht nur eine Gewichtszunahme kann durch einen Vitamin-D-Mangel erfolgen. Müdigkeit, Depression, Teilnahmslosigkeit werden ebenfalls auf einen Mangel an Vitamin D zurückgeführt.

Antriebslosigkeit als Folge derartiger Erkrankungen führt zwangsläufig zu einer verminderten Bewegung, die wiederum eine Gewichtszunahme zur Folge hat.

Eine unausgewogene Blutzuckerkontrolle, die zu Gewichtszunahme und einem erhöhten Diabetesrisiko beiträgt, wird ebenfalls mit einem Defizit an Vitamin D in Zusammenhang gebracht.

Multiple Sklerose (MS), Rheumatoide Arthritis (RA) scheinen mit einem Vitamin-D-Mangel verbunden zu sein. Auch hier führt mangelnde Aktivität zur Zunahme beim Patienten und zu einer Verstärkung bereits bestehender Symptome. Allerdings werden sowohl MS als auch RA manchmal mit Prednison behandelt, das zu einer Gewichtszunahme führen kann.

 

Vitamin-D-Quellen

Vitamin D ist in hohem Maß in fetten Fischen wie Thunfisch, Lachs, Makrele und Kabeljau enthalten.

Eier und Kuhmilch sind weitere Vitamin-Vitamin D QuellenD-Lieferanten. Auch mit ultraviolettem Licht bestrahlte Pilze eignen sich zur Aufnahme von Vitamin D.

Auch wenn Sonnenlicht die Vitamin-D-Produktion anregt, reicht in unseren Breitengraden die benötigte Lichtintensität nicht aus, um genügend Vitamin D zu produzieren. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine Nahrungsergänzung sinnvoll, damit empfohlene Werte erreicht werden können.

 

Gewichtsverlust durch Änderung

Eine Nahrungsergänzung durch Vitamin D kann der erste Schritt sein, um Gewicht zu verlieren. Wesentlich ist allerdings eine Umstellung von Lebensgewohnheiten.

Regelmäßiger Sport, mindestens fünf Mal die Woche dreißig Minuten, lässt mit Sicherheit nicht nur Muskeln entstehen, sondern auch überschüssiges Körperfett schmelzen.

Dabei ist unerheblich, ob Sie in ein Fitness-Center gehen, regelmäßige Wanderungen unternehmen oder zu Hause Übungen durchführen. Sport fällt allerdings manchmal leichter, wenn er mit anderen Menschen in einer Gruppe stattfindet.

Vermeiden Sie Zucker und zu große Mengen an industriell gefertigten Lebensmitteln. Eine gesunde Ernährung besteht aus Vollkornprodukten, viel Gemüse und Obst. Ein übermäßiger Konsum von tierischen Fetten, vor allem rotem Fleisch und Milchprodukten, kann zugunsten ungesättigter Fettsäuren ausgeglichen werden. Diese finden sich in Olivenöl und Avocados.

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